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Von Augsburg nach Bozen, Variante Sportlich

Von Augsburg nach Bozen, Variante Sportlich

Die Via Claudia Augusta

Es begann vor circa 2000 Jahren – der römische General Drusus, Adoptivsohn von Kaiser Augustus, erkannte im Laufe seiner militärischen Laufbahn die große Bedeutung einer guten, schnell passierbaren Wegverbindung von den nördlichsten Provinzen des Römischen Reiches bis hin zum Mittelmeer.
Dafür galt es, eine Passstraße über die Alpen zu errichten. Dieses gewaltige Bauwerk, die Via Claudia Augusta, wurde nach einer Bauzeit von rund 60 Jahren fertig gestellt  eine wahre Meisterleistung der antiken Ingenieurskunst. Damit schufen die Römer die erste echte Gebirgsstraße über die Alpen.
Heute ermöglicht die Via Claudia Augusta den Radfahrerinnen und Radfahrern eine der beeindruckendsten, zugleich aber auch gemütlichsten Alpenüberquerungen und erlaubt es gleichzeitig, den einstigen Herrschaftsbereich der Römer bei angenehmem Tempo von seiner schönsten Seite kennen zu lernen. Und dies – aufgrund der organisierten Transfers über die beiden Passübergänge – ohne nennenswerte Anstrengungen. Natürlich steht es Ihnen aber dennoch frei, die Pässe mit der eigenen Muskelkraft zu bewältigen ☺

Die Vielfalt der zu durchradelnden Landschaften und nicht zuletzt das große Angebot an verschiedenen Varianten, die Via Claudia bereisen zu können, machen diese Radtour zu einem so einzigartigen Erlebnis, dass Sie diese Art einer Alpenüberquerung unbedingt selbst erleben müssen!
Die meisten der im Folgenden beschriebenen Reiseangebote sind einerseits als „Klassische“ und
andererseits als „Sportliche“ Version ausgeschrieben. Der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Versionen liegt darin, dass die „Klassischen“ Versionen etwas längere Transfers beinhalten, sich somit bei den „Sportlichen“ Versionen etwas längere zu radelnde Etappen ergeben und auch ein paar nennenswertere Steigungen zu bewältigen sind.
Als Anreiseorte stehen Ihnen bei wöchentlich möglicher Anreise Augsburg, Füssen und Bozen zur Auswahl.
Falls Sie die Via Claudia im gesamten Verlauf von der Donau bis hin zur Adria durchradeln möchten steht Ihnen Donauwörth zu ausgewählten Terminen als Anreiseort zur Wahl.
Neben den direkt am Verlauf der Via Claudia Augusta liegenden Zielorten Bozen, Verona und Quarto
d’Altino bieten wir Ihnen auch die Möglichkeit, bis an den Gardasee (nach Riva bzw. Peschiera) zu radeln. Die Routen führen im gesamten Verlauf vielfach entlang von sehr schönen, völlig verkehrsberuhigten Radwegen. Einige Abschnitte verlaufen aber auch an ruhigen Nebenstraßen und Ortsdurchfahrten.
Hauptsächlich im nördlichen Bereich verlaufen ein paar Abschnitte auch entlang von Schotterwegen. Im Süden muss besonders kurz nach Feltre sowie im Bereich Ponte Priula (kurz vor Treviso) mangels Alternative für jeweils ca. 6 km auf eine stärker befahrene Straße ausgewichen werden.
Die Beschilderung entlang der Route ist vom Norden aus sehr gut bis Verona bzw. auch an den Gardasee. Ab Feltre bis Quarto d’Altino lässt die offizielle Beschilderung etwas zu wünschen übrig. Besonders in diesem Bereich, aber auch entlang der restlichen Route hilft eine eigens von uns angebrachte Beschilderung zusätzlich mit, den Weg stets gut zu finden und so die Sinne möglichst frei zum Erleben der sehr abwechslungsreichen Umgebung halten zu können.
Somit wünschen wir Ihnen ein angeregtes „Studieren“ der im Folgenden beschriebenen Radreisen und würden uns sehr darüber freuen, Sie bald entlang der Via Claudia Augusta mit unseren Services „begleiten“ zu dürfen.

Reisedauer: 7 Tage
Reiselänge: 405 km
Schwierigkeitsgrad

1. Tag: Individuelle Anreise nach Augsburg
Zu Gast in der römischen Provinzhauptstadt „Augusta Vindelicorum“

2. Tag: Augsburg – Schongau (ca. 85 km)
Der Name der Stadt Augsburg geht auf die römische Provinzhauptstadt Augusta Vindelicorum zurück, die 15 v. Chr. unter Kaiser Augustus gegründet wurde. Bekannt wurde Augsburg allerdings als „Fugger-Stadt“. So ist ein Besuch in der Fuggerei, dem ältesten noch heute genutzten sozialen Wohnbau der Welt fast Pflicht. Am Weg nach Schongau sollten Sie der Kreisstadt Landsberg am Lech unbedingt die Ehre
erweisen. Diese Stadt hat wirklich Charme. Schongau selbst wartet auf mit einer malerischen Altstadt und der fast vollständig erhaltenen Stadtmauer.

3. Tag: Schongau – Reutte (ca. 55 km)

Von Schongau aus führt der Weg weiter entlang dem Lech Richtung Tirol und somit dem mächtigen Alpenbogen entgegen. Noch vor der österreichischen Grenze wartet bei Füssen das „Märchenschloss“ Neuschwanstein auf seine Besucher.

4. Tag: Reutte – Landeck (ca. 65 km | ohne Transfer ca. 75 km)

Kurz nach Reutte führt ein Anstieg hinauf zur Ehrenberger Klause mit einer sehenswerten Festungsanlage aus dem Dreißigjährigen Krieg. Ab Biberwier können Sie die recht anspruchsvolle Strecke über den Fernpass mit dem Via-Claudia-Huckepack-Bus zurücklegen. Vom Schloss Fernstein aus radeln Sie dann via Nassereith weiter durch das malerische Gurgltal. Ein „bieriges“ Erlebnis erwartet Sie in Tarrenz auf Schloss Starkenberg mit seiner traditionsreichen Privatbrauerei. Ab Imst fahren Sie schließlich entlang des InnRadweges bis in die Bezirkshauptstadt Landeck.

5. Tag: Landeck – Burgeis/Mals/Glurns (ca. 65 km | ohne Transfer ca. 85 km)

Ab Landeck führt der Weg zuerst bis Pfunds, um von dort aus per Shuttle-Bus hinauf nach Nauders zu gelangen. Ab Nauders führt ein sanfter Anstieg weiter hinauf zum Reschenpass, wo Sie die Grenze nach Italien und damit den Alpenhauptkamm überqueren. Vorbei am Reschenstausee mit einem der bekanntesten Fotomotive Südtirols – dem versunkenen Kirchturm von Altgraun – radeln Sie rasant weiter
hinunter Richtung Mals. Genießen Sie den ersten Abend in Südtirol in den alten Gässchen des Ortes.

6. Tag: Burgeis/Mals/Glurns – Meran (ca. 65 km)
Nun gilt es, den gesamten Vinschgau zu durchqueren. Dabei führt der Weg von rund 1.200 m Seehöhe in Burgeis hinunter auf 350 m Seehöhe in Meran. Oft folgen Sie dabei direkt dem Lauf der Etsch. Vom Startort aus führt diese Genusstour zunächst hinunter in die kleinste Stadt des Alpenraumes nach Glurns. Über die Marmorstadt Laas erreichen Sie dann Naturns und schließlich – vorbei an der markanten
Burg Kastelbell – die Kurstadt Meran. Entspannen Sie sich hier bei einem abendlichen Rundgang an der Passerpromenade inmitten einer subtropischen Pflanzenwelt.

7. Tag: Meran – Bozen via Region Kalterer See (ca. 70 km
)
Viel Staunenswertes liegt an dieser Strecke: der berühmte Schnatterpeckaltar in der Kirche zu Niederlana, der höchste Kirchturm Südtirols in Terlan sowie zahlreiche Burgen und Ruinen auf beiden Talseiten. Auch die gereiften und edel verarbeiteten Früchte der Weinberge entlang der Südtiroler Weinstraße sind eine wahre Gaumenfreude. Genießen Sie ein gutes Glas Wein am Kalterer See oder ganz zum Abschluss Ihrer Reise am pulsierenden Waltherplatz im Zentrum von Bozen.

8. Tag: Individuelle Heimreise oder Verlängerung

Leistungen

  • 7 Übernachtungen mit reichhaltigem Frühstücksbuffet
  • Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft
  • Huckepack-Transfer über Fernpass und Reschenpass
  • Reutte Aktiv Card (ermäßigter Eintritt in der Alpentherme Ehrenberg, Erlebnismuseum...)
  • Tirol West Card (ermäßigter Eintritt in Museen, u.a. Dokumentationszentrum Via Claudia Augusta...)
  • Ausführliche Tourinformationen und Reiseunterlagen
  • TouroPhon täglich zwischen 9 und 18 Uhr

Unterkunft in ausgewählten Hotels der 3-Stern Kategorie


Sonderleistungen

  • Elektrofahrrad Euro 170,00
  • Zusatznacht in Augsburg | Bozen Euro 59,00 | 72,00
  • Aufpreis Einzelzimmer in Augsburg | Bozen Euro 24,00 | 34,00
  • Rücktransfer Bozen - Augsburg (mind. 2 Personen) Euro 130,00
  • Fahrzeug-Überstellung Augsburg – Bozen auf Anfrage

Kurz & bündig | Besonderheiten
- Größtenteils asphaltierte Rad- und Wirtschaftswege (einzelne Abschnitte auch Schotterbelag) sowie
wenig befahrene Nebenstraßen und Ortsdurchfahrten
- Benützung des Via Claudia Shuttle-Transfers zur gemütlichen Bewältigung der 2 Pass-Übergänge ab Biberwier bzw. Pfunds
- geeignet für Kinder ab ca. 12 Jahre (entsprechende Radfahrbegeisterung vorausgesetzt)

Parken - Augsburg
Das Hotel Bayerischer Wirt verfügt über einen hauseigenen Parkplatz, welcher Ihnen bei rechtzeitiger Voranmeldung kostenlos zur Verfügung steht.

Preis pro PKW: Kostenlos für die Dauer Ihrer Radreise

Sofern ein alternatives Anreisehotel gebucht werden muss bitten wir um kurze Rücksprache bezüglich der Parkmöglichkeit.



 

KONTAKT


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9500 Villach/Österreich

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